Science-Fiction an Spaniens Mittelmeerküste

Alma als Besucherin aus der Zukunft

Nicht ganz von dieser Welt. Seit meinem Beitrag über Perücken ging mir besonders eine nicht mehr aus dem Kopf: das lange silberne Haar.

Es passte weder zu einer Piratin noch zu einem Cowgirl. Diese Perücke gehörte zu jemandem, der noch gar nicht in unserer Zeit angekommen war.

Ich kombinierte sie mit einem metallisch schimmernden türkisfarbenen Jumpsuit, weißen Stiefeln und einer transparenten futuristischen Brille. Als Kulisse fand ich ein modernes weißes Gebäude mit geschwungenen Formen, das im hellen Sonnenlicht fast wie eine Raumstation wirkte.

Meine Besucherin kam aus dem Jahr 2147.

Ihre Aufgabe war es, das Leben im Jahr 2026 zu untersuchen. Sie wunderte sich darüber, dass wir noch immer Schlüssel benutzen, ständig nach unseren Ladekabeln suchen und morgens erst nach einer Tasse Kaffee ansprechbar sind.

Beim Fotografieren blieb ein Mann stehen und fragte, ob in der Nähe eine Veranstaltung stattfindet.

„Nein“, antwortete ich. „Ich bin gerade erst gelandet.“

Er sah mich kurz an, lachte und ging weiter. Vermutlich wird er diese Begegnung später anders erzählen als ich.

In meiner Geschichte sollte die Zeitreisende nur wenige Stunden bleiben. Doch dann entdeckte sie das Meer, bestellte einen Eiskaffee und beschloss, ihre Rückreise ein wenig zu verschieben.

Das konnte ich gut verstehen.

Vielleicht ist die Zukunft aufregend. Aber wenn es dort keine kleinen Cafés am Mittelmeer gibt, bleibe ich lieber noch eine Weile im Jahr 2026.

🚀 Was sollte meine Zeitreisende unbedingt aus unserer Zeit mit in die Zukunft nehmen? Schreibt es mir.

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